Merle-Henner

Dr. iur. Henner Merle

  • Jahrgang 1964
  • Studienorte Münster, Paris, Berlin, Chennai
  • Promotion 1994
  • Rechtsanwalt seit 1995
  • Zulassung zum Kammergericht 2000
  • Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht seit 2007
  • Rechtsgebiete: Medienrecht (Urheber-, Film-, Verlags-, Presserecht), Wohnungseigentums- und Mietrecht
  • Fremdsprachen: Englisch, Französisch
  • Nebenamtlicher Prüfer beim Justizprüfungsamt Berlin-Brandenburg (seit 2001), Dozent für Medienrecht an der Skript Akademie Berlin (seit 2008) , Lehrbeauftragter für Medienrecht (Fachbereich Drehbuch und Regie) an der HFF Hochschule für Film und Fernsehen, Potsdam (seit 2011), Mitglied bei der AGEM Geistiges Eigentum & Medien beim Deutschen Anwaltverein und Mitglied im Berliner Anwaltsverein

Henner Merle ist in Mainz zur Schule gegangen. Nach dem Abitur 1983 hat er seinen Wehrdienst bei der Bundesmarine absolviert und danach in Münster (1. Staatsexamen 1991), Paris (Maîtrise en Droit 1988) und Berlin (2. Staatsexamen 1995) studiert. Während des Referendariats arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Völker- und Europarecht an der Humboldt-Universität Berlin und absolvierte seine Auslandsstation an der Deutsch-Indischen Handelskammer in Madras (heute: Chennai), Indien. 1995 wurde er als Rechtsanwalt in Berlin zugelassen und arbeitete zunächst für eine Berlin-Dresdner Anwaltskanzlei. 1997/98 eröffnete und leitete er die Galerie „ZFF-Zentrum für Fotografie“. 1998 gründete er zusammen mit Manfred Albl die eigene Kanzlei Merle & Albl.

Durch seine Erfahrungen als Galerist kennt Henner Merle die Nöte und Sorgen von Kreativen aus erster Hand und hat sich als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht auf deren Beratung und Vertretung spezialisiert, insbesondere von (Drehbuch-)Autoren, Regisseuren, Schauspielern, Filmemachern, Filmproduzenten, Fotografen und Designern sowie von Models und Medienagenturen. Während seiner Tätigkeit als Justitiar beim VDD, dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (2004 bis 2009), als Mitglied des Fachausschusses für Urheberrecht des Deutschen Kulturrats (2007 bis 2011) und darüber hinaus hat Henner Merle mit vielen Filmproduzenten, Fernsehanstalten und Verlagen in Deutschland Verträge verhandelt, Rechtsfragen außergerichtlich geklärt und, soweit erforderlich, gerichtlich entscheiden lassen. Sein Augenmerk ist dabei stets darauf gerichtet, durch ausgewogene Verträge mögliche zukünftige gerichtliche Auseinandersetzungen von vorneherein zu vermeiden und gemeinsam mit den Verwertern kreative Prozesse zu einem Erfolg zu führen.

Darüber hinaus ist Henner Merle seit vielen Jahren im Wohnungseigentums- und Mietrecht tätig und betreut hier vor allem Wohnungseigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Vermieter und Mieter. Wie bei seinen kreativen Mandanten kommt es ihm auch hier auf das oftmals sensible zwischenmenschliche Miteinander an, damit Miteigentümer und Nachbarn in gemeinschaftlichem Einvernehmen friedlich zusammen leben können.

 

Publikationen

  • „Freizügigkeit für Rechtsanwälte in der EU – am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland“, Dissertation 1995
  • „Abrechnung von Guthaben bei Eigentümerwechsel“ (gemeinsam mit Werner Merle), Das Grundeigentum 2003, 307 ff.
  • „Revolutionäres zur Entlastung des Verwalters“, Wohnungseigentümer 2003, 47 ff. = Das Grundeigentum 2003, 657 f.
  • „Die Stromsperre als effektivere Form einer ,Versorgungssperre’?!“, Festschrift für Werner Merle zum 70. Geburtstag, 2010, S. 243 ff.